GALERIEKUNSTPERIPHERIE/N

Helmut Wachter - Lebende Tote

Das Elend indischer Witwen
In seinem aktuellen Projekt beschäftigt sich der Schweizer Fotograf mit der unwürdigen Situation verwitweter Frauen in Indien. Weitgehend rechtlos, arm, verstoßen. Dramatische, inakzeptable Frauenschicksale im 21. Jahrhundert.
Misogyny (Benachteiligung von Weiblichkeit) ist in Indien ein immer noch allgegenwärtiges Problem. In besonderem Maße davon betroffen sind Witwen. Nach einer in weiten Teilen der Gesellschaft noch verbreiteten Ansicht sind Frauen nach dem Tode ihres Ehemannes nutzlos. Noch vor 150 Jahren wurden Witwen zusammen mit dem Leichnam ihres Mannes verbrannt. Heute werden sie oft von Familie und Kindern verstoßen, physisch und mental gequält und müssen am Rande der Gesellschaft leben. Sie haben keine Rechte mehr und selbst junge Witwen dürfen nicht mehr heiraten.
Soziologen bezeichnen sie als „Lebende Tote“.

Ausstellungsdauer: 21.03.2024 - 22.06.2024

Theresa Klumpp - Die Gänge entlang laufen ...

Ausgangspunkt für das Arbeiten der Künstlerin Theresa Klumpp sind meist die ortsspezifischen Gegebenheiten mit all ihren offensichtlichen und unsichtbaren Bedingungen: die bestehenden Strukturen, Bewegungen, Rhythmen, Bilder, Menschen mit ihren Fragen, Wünschen, Vorhaben als Basis. Aber auch ihre eigenen Voraussetzungen und Wahrnehmungen. - Ihre Malereien ähneln  einem kindlichen Tagebucheintrag, einer Skizze, welche die Einfachheit und Unmittelbarkeit ihrer Kunst widerspiegeln.

Ausstellungsdauer: wird noch bekannt gegeben